Gummibandligatur

Gummibandligatur

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    Eine Operation bedeutet, geduldig und diszipliniert zu sein und gleichzeitig ständig zu arbeiten

    Es bedeutet, nie sagen zu können, dass ich es war. Op.Dr. Hakan Bayri
     

    Gummibandligatur

    Was ist die Gummibandligatur?

     

     

    Die Gummibandligatur ist ein bewährtes, nicht-chirurgisches Verfahren zur Behandlung von inneren Hämorrhoiden zweiten und dritten Grades. Dabei wird ein spezielles Gummiband an der Basis der Hämorrhoide angebracht, wodurch die Blutzufuhr unterbrochen wird. Das Gewebe schrumpft und fällt nach einiger Zeit von selbst ab.

     

     

    Wie wird die Gummibandligatur durchgeführt?

     

     

    Der Eingriff erfolgt ambulant und erfordert keine Anästhesie. Mithilfe eines Anoskops wird die innere Hämorrhoide lokalisiert und mit einem speziellen Instrument ein Gummiband an der Basis angebracht. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten, und der Patient kann noch am selben Tag in den Alltag zurückkehren.

     

     

    Für wen ist die Methode geeignet?

     

     

    • Patienten mit inneren Hämorrhoiden Grad 2 oder 3

    • Personen mit Blutungen oder Druckgefühl im Analbereich

    • Patienten, die eine Operation vermeiden möchten

     

     

     

    Vorteile

     

     

    • Kein chirurgischer Schnitt

    • Keine Narkose erforderlich

    • Kurze Behandlungsdauer

    • Kein Krankenhausaufenthalt

    • Schnelle Genesung

     

     

     

    Mögliche Nebenwirkungen und Risiken

     

     

    Leichte Schmerzen, Druckgefühl oder geringe Blutungen können auftreten. Selten kommt es zu Infektionen oder stärkeren Schmerzen. Bei richtiger Indikation sind Komplikationen selten.

     

     

    Heilungsverlauf

     

     

    Die ligierte Hämorrhoide fällt in der Regel innerhalb von 5–10 Tagen ab. Eine ballaststoffreiche Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr werden empfohlen. Gegebenenfalls sind mehrere Sitzungen erforderlich.

     

    behandlungsmethoden