Eine Operation bedeutet, geduldig und diszipliniert zu sein und gleichzeitig ständig zu arbeiten
Es bedeutet, nie sagen zu können, dass ich es war. Op.Dr. Hakan Bayri
Eine Operation bedeutet, geduldig und diszipliniert zu sein und gleichzeitig ständig zu arbeiten
Es bedeutet, nie sagen zu können, dass ich es war. Op.Dr. Hakan Bayri
Die THD (transanale hämorrhoidale Dearterialisierung) ist ein modernes, gewebeschonendes Operationsverfahren zur Behandlung von Hämorrhoiden. Dabei werden die hämorrhoidalen Arterien mithilfe einer Doppler-Ultraschallsonde lokalisiert und abgebunden, ohne Gewebe zu entfernen oder Schnitte zu setzen.
Der Eingriff erfolgt in der Regel unter Spinal- oder Vollnarkose. Mit einem speziellen Doppler-Anoskop werden die versorgenden Arterien identifiziert und mit resorbierbaren Nähten ligiert. Bei Vorliegen eines Prolapses kann zusätzlich eine Mukopexie durchgeführt werden. Die Operationsdauer beträgt etwa 30–45 Minuten.
Patienten mit Hämorrhoiden Grad 2, 3 und ausgewählten Grad-4-Fällen
Patienten mit Blutungen oder Analprolaps
Personen, die eine klassische Hämorrhoidektomie vermeiden möchten
Kein Gewebe wird entfernt
Geringere postoperative Schmerzen
Erhalt der Analanatomie
Kurzer Krankenhausaufenthalt
Schnelle Rückkehr in den Alltag
Vorübergehende Schmerzen, Druckgefühl oder leichte Blutungen sind möglich. Selten treten Thrombosen, Infektionen oder Rezidive auf. Bei korrekter Indikation ist das Verfahren sehr sicher.
Die meisten Patienten können nach 1–2 Tagen wieder ihren normalen Aktivitäten nachgehen. Ballaststoffreiche Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr werden empfohlen.