Der rektale Prolaps bezeichnet das Hervortreten des Enddarms durch den After infolge einer Schwächung der Beckenbodenmuskulatur und der stützenden Bindegewebe. Diese Erkrankung kann grundsätzlich in jedem Lebensalter auftreten, wird jedoch häufiger bei älteren Menschen, Patienten mit chronischer Verstopfung, langjährigem Pressen beim Stuhlgang sowie bei Frauen nach mehrfachen vaginalen Geburten beobachtet.
In frühen Stadien tritt der Prolaps meist nur beim Stuhlgang auf, kann jedoch im Verlauf dauerhaft bestehen bleiben. Typische Symptome sind eine sicht- oder tastbare Vorwölbung am After, Schleimabsonderung, Blutungen, Stuhlinkontinenz sowie das Gefühl einer unvollständigen Darmentleerung. Unbehandelt kann der rektale Prolaps fortschreiten und zu Infektionen, Schleimhautverletzungen und einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität führen. Eine frühzeitige Diagnose und gezielte Therapie sind daher entscheidend.
Was ist ein Rektalprolaps (Mastdarmsenkung)
Ein Rektalprolaps bezeichnet das Hervortreten des Enddarms durch den After infolge einer Schwächung der Beckenbodenmuskulatur und der stützenden Bindegewebe. Zu Beginn tritt der Prolaps meist nur beim Pressen während des Stuhlgangs auf, kann jedoch im weiteren Verlauf dauerhaft bestehen. Typische Symptome sind eine sicht- oder tastbare Vorwölbung am After, Schleimabsonderung, Blutungen, Stuhlinkontinenz und das Gefühl einer unvollständigen Darmentleerung.
Makat sarkması (Rektal Prolapsus) tanısı nasıl konulur?
Die Diagnose eines Rektalprolaps erfolgt durch eine sorgfältige Anamnese und eine proktologische Untersuchung. Während der körperlichen Untersuchung wird die Patientin oder der Patient gebeten zu pressen, um zu beurteilen, ob sich der Enddarm aus dem After vorwölbt. In den meisten Fällen ist die Diagnose klinisch eindeutig. Zur Beurteilung des Ausmaßes des Prolaps und möglicher Begleiterkrankungen können zusätzliche Untersuchungen wie MRT-Defäkographie, Koloskopie und anorektale Manometrie durchgeführt werden.
Welche Symptome treten bei einem Rektalprolaps auf?
Die Symptome eines Rektalprolaps können je nach Krankheitsstadium variieren. Am häufigsten zeigt sich eine sicht- oder tastbare Vorwölbung am After, die zunächst nur beim Stuhlgang auftritt und später dauerhaft bestehen kann. Weitere typische Beschwerden sind Schleimabsonderung, Blutungen, Feuchtigkeitsgefühl, Stuhlinkontinenz, eingeschränkte Gas-Kontrolle sowie das Gefühl einer unvollständigen Darmentleerung. Zusätzlich können Verstopfung, wechselnde Durchfälle, Reizungen und Schmerzen im Analbereich auftreten. Ohne Behandlung verschlechtern sich die Symptome meist fortschreitend.
Wodurch entsteht ein Rektalprolaps
Ein Rektalprolaps entsteht durch eine Schwächung der Beckenbodenmuskulatur und der stützenden Bindegewebe, die den Enddarm fixieren. Zu den häufigsten Ursachen zählen chronische Verstopfung und langjähriges Pressen, höheres Lebensalter, Beckenbodenschwäche, mehrfache vaginale Geburten, Nervenschädigungen, Adipositas sowie ein erhöhter intraabdomineller Druck. Auch vorangegangene Beckenoperationen, Bindegewebserkrankungen oder chronischer Durchfall können die Entstehung begünstigen.
Wie wird ein Rektalprolaps behandelt
Die Behandlung des Rektalprolaps richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung, dem Alter der Patientin oder des Patienten, dem allgemeinen Gesundheitszustand und den Begleitsymptomen. In den meisten Fällen ist eine operative Behandlung erforderlich.
Bei leichten oder frühen Formen können Maßnahmen wie die Behandlung der Verstopfung, Reduktion des Pressens, ballaststoffreiche Ernährung und Beckenbodentraining die Beschwerden lindern, beseitigen den Prolaps jedoch meist nicht vollständig.
Bei fortgeschrittenem oder ausgeprägtem Prolaps ist eine Operation notwendig. Diese kann über den Bauchraum (laparoskopisch oder robotisch) oder über den Damm (perineale Verfahren) durchgeführt werden. Ziel der Operation ist es, den Enddarm wieder anatomisch korrekt zu fixieren und die Kontinenz zu verbessern.
Was passiert, wenn ein Rektalprolaps nicht behandelt wird?
Wird ein Rektalprolaps nicht behandelt, schreitet die Erkrankung in der Regel fort und der Prolaps nimmt an Ausmaß zu. Anfangs tritt die Vorwölbung nur beim Stuhlgang auf, kann jedoch später dauerhaft bestehen. Langfristig können Stuhlinkontinenz, unzureichende Gas-Kontrolle, Schleimabsonderung, Blutungen sowie Entzündungen und Schleimhautgeschwüre auftreten. Da der vorgefallene Enddarm ständig äußeren Reizen ausgesetzt ist, steigt das Risiko für Infektionen und Gewebeschäden. Zudem wird die Lebensqualität erheblich eingeschränkt, und eine spätere Behandlung kann aufwendiger werden.