Ein Darmvorfall in Richtung Scheidenwand
Geburten, Alter, chronisches Pressen, schwaches Bindegewebe.
Frauen >40 nach vaginalen Geburten
Stuhlverhalt, Druckgefühl, Splinting.
Die Diagnose einer Rektokele erfolgt zunächst durch eine ausführliche Anamnese und eine sorgfältige Beckenuntersuchung. Während der vaginalen und rektalen Untersuchung wird die Patientin gebeten zu pressen, um zu beurteilen, ob sich der Enddarm in die Scheidenwand vorwölbt. Zur Bestätigung der Diagnose und zur Bestimmung des Schweregrades ist die MRT-Defäkographie die wichtigste bildgebende Methode. Ergänzend können Beckenultraschall oder eine Darmspiegelung durchgeführt werden.
Die Diagnose einer Rektokele erfolgt zunächst durch eine ausführliche Anamnese und eine sorgfältige Beckenuntersuchung. Während der vaginalen und rektalen Untersuchung wird die Patientin gebeten zu pressen, um zu beurteilen, ob sich der Enddarm in die Scheidenwand vorwölbt. Zur Bestätigung der Diagnose und zur Bestimmung des Schweregrades ist die MRT-Defäkographie die wichtigste bildgebende Methode. Ergänzend können Beckenultraschall oder eine Darmspiegelung durchgeführt werden.
Die Behandlung der Rektokele richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung und den Beschwerden der Patientin. Bei leichten bis mittelschweren Rektokelen werden zunächst konservative, nicht-operative Maßnahmen angewendet. Dazu gehören die Behandlung der Verstopfung, ballaststoffreiche Ernährung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Beckenbodentraining (Kegel-Übungen), Beckenbodenphysiotherapie und Biofeedback.
Bei schweren Rektokelen oder wenn sich die Beschwerden trotz konservativer Therapie nicht bessern, kann eine operative Behandlung notwendig sein. Ziel der Operation ist es, das geschwächte Stützgewebe zu reparieren und den Enddarm wieder in seine normale Position zu bringen.
Wird eine Rektokele nicht behandelt, kann sie sich im Laufe der Zeit verschlechtern und die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen. Zu den häufigsten Beschwerden gehören zunehmende Verstopfung, unvollständige Darmentleerungsowie chronische Blähungen und Völlegefühl. In fortgeschrittenen Fällen benötigen Patientinnen oft eine digitale Unterstützung beim Stuhlgang.
Zusätzlich kann ein verstärktes Druck- oder Fremdkörpergefühl in der Scheide auftreten, und es kann zu Schmerzen oder Beschwerden beim Geschlechtsverkehr kommen. Eine unbehandelte Rektokele kann die Beckenbodenschwäche verstärken und das Risiko für weitere Organabsenkungen wie Gebärmutter- oder Blasensenkung erhöhen. Langfristig wird eine operative Behandlung häufig unvermeidbar.